In vielen Wellnesstempeln und Thermen werden mittlerweile Solebäder angeboten (Floatarium), in denen du wie schwerelos schwebst. Ein Solebad kannst du dir auch für zu Hause zaubern – und ein Schwebebad bei entsprechender Salzkonzentration ebenfalls.
Hier erfährst du, wie Totes-Meer-Badesalz angewendet wird, wie es wirkt und wie viel Salz du für ein echtes Floating-Gefühl brauchst.
Totes Meer Badesalz: Anwendung
Das Badesalz bekommst du beim Drogeriemarkt deines Vertrauens. Preisgünstig erhältst du es von Balea bei dm für wenige Euro. Das grobkörnige Granulat stammt direkt aus dem Toten Meer und reicht für drei Bäder.
- Temperatur: Die Badetemperatur sollte 37 Grad nicht übersteigen.
- Salzgehalt: Je nach Wasserinhalt deiner Wanne sollte der Salzgehalt mindestens 1 % betragen – für eine größere Wanne bedeutet das eigentlich gleich alle drei Beutel aus der dm-Packung.
- Badedauer: Wenigstens 20 Minuten.
- Danach: Die Haut nur abtupfen und etwas ruhen.

Die Wirkung des Solebads
Wenn der Salzgehalt hoch genug ist und dem des Blutes entspricht, setzt eine osmotische Wirkung ein und es findet ein Austausch zwischen Körper und Wasser statt: Der Körper wird über die Haut entgiftet und entsäuert. Die Wirkung ist gut gegen Pickel, Neurodermitis und Schuppenflechte.
Totes-Meer-Badesalz eignet sich für ein Solebad besonders gut wegen seines Anteils an Mineralstoffen wie Magnesium, Kalium, Kalzium, Brom oder Jod.

Totes Meer Badesalz kaufen
Das im Handel erhältliche Tote-Meer-Badesalz ist von den Inhaltsstoffen her zum großen Teil gleich. Aufpassen solltest du, dass das Salz tatsächlich aus dem Toten Meer kommt und nicht mit normalem Salz gestreckt ist. Online kannst du auch in großen Mengen einkaufen:
- Dermasel Aqua Totes Meer Badesalz PUR, 5 kg*
- Großer Vorrat für viele Solebäder* – wenn du das komplett in die Wanne schüttest, schwimmst du oben!

Wie viel Salz braucht man, um wie im Floatarium zu schweben?
In einer Wanne sind etwa 150 Liter Wasser. Das Tote Meer hat einen Salzgehalt von etwa 30 % – das sind 350 Gramm pro Liter. Es sollten wohl um die 12 % Sättigung im Wasser reichen, um ohne große Schwimmbewegungen oben zu schwimmen. Das bedeutet nach einigem Herumrechnen: Du müsstest wenigstens 18 Kilogramm Salz in deine Wanne streuen – idealerweise eher dreimal so viel!
Spartipp
Für das reine Floating-Gefühl muss es nicht unbedingt Totes-Meer-Salz sein – hier reicht vielleicht auch normales Salz. Vorausgesetzt, deine Badewanne ist groß genug und du liegst nicht sowieso schon oben auf, weil die Plätzchen in der Weihnachtszeit so gut geschmeckt haben.
Hier noch einige Beispiele von Totes-Meer-Salz-Produkten verschiedener Hersteller:


Mein Fazit
Ein Solebad mit Totes-Meer-Badesalz ist Wellness für wenige Euro: mindestens 1 % Salzgehalt, maximal 37 Grad, mindestens 20 Minuten – und danach nur abtupfen. Fürs echte Schwebegefühl brauchst du allerdings mindestens 18 Kilo Salz. Dann lieber ab und zu ins Floatarium – oder großzügig nachschütten.
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Häufige Fragen
Wie viel Totes Meer Badesalz kommt in die Wanne?
Der Salzgehalt sollte mindestens 1 % betragen – bei einer größeren Wanne entspricht das etwa allen drei Beuteln einer dm-Packung.
Wogegen hilft ein Solebad?
Die osmotische Wirkung entgiftet und entsäuert den Körper über die Haut. Gut ist das Solebad gegen Pickel, Neurodermitis und Schuppenflechte.
Kann ich in der Badewanne schweben wie im Floatarium?
Theoretisch ja – du brauchst dafür aber mindestens 18 Kilogramm Salz (etwa 12 % Sättigung), idealerweise eher das Dreifache. Normales Salz reicht dafür aus.

