„Ich lieg da doch nur rum“ – diesen Satz höre ich oft. Dabei ist genau das der Punkt: Entspannen ist die eigentliche Aufgabe. Was du während eines Bades sonst noch tun kannst, habe ich hier zusammengetragen.
Die Menschen schätzen seit der Antike die entspannende Wirkung eines Bades. Dabei wurde das Wasser mit belebenden und pflegenden Substanzen versetzt. Eines der besten Beispiele ist die ägyptische Königin Kleopatra, die als Pflegezusatz Ziegenmilch genutzt haben soll. Warmes Wasser, dem ätherische Öle oder Kräuter zugesetzt werden, sorgt für die allgemeine Entspannung inklusive der Muskulatur. Aber ein Bad dient nicht nur der Körperpflege – es soll insgesamt das Wohlbefinden steigern. Warum das so gut funktioniert, habe ich in Was steckt hinter dem Ruf der Badewanne als Quelle der Entspannung? genauer aufgedröselt.
Das kann während des Bades getan werden
Ein Entspannungsbad wärmt den Körper durch und hilft ihm bei der Regeneration. Es gibt eine Vielzahl von Hausmitteln, die den Wohlfühlfaktor steigern. Doch vielen ist es schlicht zu langweilig, einfach in der Badewanne zu liegen und „nichts zu tun“. Daher wird überlegt, was alles während des Entspannungsbads erledigt werden könnte.
Die Antwort ist einfach: entspannen. Doch genau das fällt den meisten schwer – vor allem, wenn der Stress groß ist und es nicht möglich scheint, loszulassen und abzuschalten. Daher solltest du die Zeit bewusst nutzen, um entspannen zu können.

Snacks und Getränke
Mit den richtigen Snacks und Getränken kannst du es dir gut gehen lassen. Wie wäre es mit einem guten Glas Wein oder einem Sekt? Snacks, die krümeln, solltest du vermeiden – doch es gibt genügend andere Köstlichkeiten, die sich zum Entspannen eignen.
Viele möchten auch auf ihre Zigarette nicht verzichten. Hier gibt es allerdings ein Problem: Die nassen Finger erleichtern das Rauchen nicht, und die E-Zigarette oder Vape ist ebenfalls keine Option. Nikotinbeutel, die unter die Lippe geklemmt werden, funktionieren in der Wanne dagegen ohne nasse Finger.
Getränke und Snacks stellst du am besten auf einer Badewannenablage ab. Welche Modelle sich dafür eignen, habe ich in meinem Vergleich der 7 besten Badewannentabletts gesammelt.

Musik und Playlists
Vielen hilft Musik, wenn es darum geht, zu entspannen. Dafür kannst du auf spezielle Entspannungsmusik zurückgreifen oder eine Playlist mit deinen Lieblingsliedern erstellen. Dabei sollte es sich um Lieder handeln, die zu deiner momentanen Stimmung passen, aber zugleich die Stimmung anheben und den Stress reduzieren.
Damit das Handy dabei sicher bleibt, lohnt ein Blick auf wasserdichte Speaker und Halterungen.
Ein Buch lesen
Selbstverständlich ist es auch möglich, ein Buch zu lesen. Dafür wird allerdings mehr Licht benötigt. Damit das Buch nicht nass wird, kannst du eine spezielle Auflage für die Badewanne nutzen.
Sicherheit geht vor
Die Sicherheit steht stets an erster Stelle. Sieh grundsätzlich davon ab, in der Nähe der Badewanne elektrische Geräte aufzustellen – jeder hat sicherlich schon einmal vom „berühmten Föhn in der Badewanne“ gehört. Nicht anders verhält es sich mit anderen elektrischen Geräten. Also: keine leichtsinnigen Aktionen unternehmen. Jegliche elektrische Geräte gehören weit weg von der Badewanne.
Ein wichtiger Tipp zur Güte
Wie du deine Spa- oder Badezeit gestaltest, dafür gibt es keine Regeln, die einzuhalten sind. Denn selbst ohne Zusätze wie eine Badekugel oder Badesalze mit integrierten Rosenblättern ist es möglich, Ruhe und Entspannung zu finden.
Lediglich die Wassertemperatur solltest du beachten: Sie sollte circa 36 bis 38 Grad Celsius betragen. Eine Badezeit von dreißig Minuten ist ausreichend. Keinesfalls solltest du diese Zeit überschreiten – und auch ein zu heißes Bad ist nicht empfehlenswert.
| Parameter | Empfehlung |
|---|---|
| Wassertemperatur | ca. 36 bis 38 Grad Celsius |
| Badedauer | rund 30 Minuten, nicht überschreiten |
| Zu heiß baden | nicht empfehlenswert |
| Badezusätze | optional – Entspannung geht auch ohne |
| Elektrogeräte | gehören weit weg von der Wanne |
Der ideale Zeitpunkt
Für ein Bad gibt es nicht „den“ idealen Zeitpunkt. Es kommt vielmehr darauf an, was das Bad erreichen soll:
- Am Abend: nach einem langen, stressvollen Arbeitstag trägt ein Bad zur Entspannung bei und macht müde. Ideal für den Tagesabschluss und die Vorbereitung darauf, zu Bett zu gehen.
- Am Morgen: ein kurzes Bad kann belebend wirken und fit für den Tag machen.
- Aus gesundheitlichen Gründen: ein solches Bad ist den gesamten Tag über möglich.
Mein Fazit
Die ehrlichste Antwort auf die Frage, was man während eines Bades machen kann, bleibt: entspannen. Musik, ein Buch, ein Glas Wein – all das sind Hürdenhilfen für genau dieses Ziel, kein Ersatz dafür.
Halte dich an 36 bis 38 Grad und rund 30 Minuten, lass Elektrogeräte aus dem Bad heraus, und der Rest ist Geschmackssache.
Häufige Fragen
Wie warm sollte das Badewasser sein?
Die Wassertemperatur sollte circa 36 bis 38 Grad Celsius betragen. Ein zu heißes Bad ist nicht empfehlenswert.
Wie lange darf ich baden?
Eine Badezeit von dreißig Minuten ist ausreichend. Diese Zeit solltest du keinesfalls überschreiten.
Darf ich mein Handy oder andere Elektrogeräte mit in die Nähe der Wanne nehmen?
Nein. Elektrische Geräte gehören weit weg von der Badewanne – das gilt nicht nur für den sprichwörtlichen Föhn, sondern für alle Geräte.
Wann ist der beste Zeitpunkt für ein Bad?
Abends zur Entspannung und als Vorbereitung auf den Schlaf, morgens kurz und belebend. Aus gesundheitlichen Gründen ist ein Bad den ganzen Tag über möglich.
Welche Snacks eignen sich für die Badewanne?
Alles, was nicht krümelt. Dazu passt ein Glas Wein oder Sekt – am besten auf einer Badewannenablage abgestellt.

