Badesalz lässt sich sehr einfach selber herstellen. Was du dafür brauchst, ist lediglich Salz, Duftöl und ein paar Tage Zeit zum Trocknen.

Selbst hergestelltes Badesalz eignet sich hervorragend als Deko neben der Badewanne, als Geschenk oder als angenehmer Träger für ein Aromabad.

Warum Badesalz der ideale Duftträger ist

Die ätherischen Öle verbinden sich mit dem Salz, und du kannst auf das sonst übliche Trägeröl verzichten. Das verhindert, dass du bei der Verwendung von Aromaölen nur eine kleine Pfütze an der Wasseroberfläche hast.

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Zutaten und Anleitung

Zutaten für ein Bad:

  • Grobkörniges Salz
  • Lebensmittelfarbe oder spezielle Farbe zum Einfärben von Seifen (in der Apotheke nachfragen)
  • Aromaöl: Kauf kein Billigöl – reine ätherische Öle duften wesentlich besser
  • Gut verschlossener Behälter, damit die flüchtigen Aromen des Öls nicht verduften
  1. Einfärben: Eine Handvoll Salz in eine Schüssel geben und mit der Lebensmittelfarbe vermischen. Für verschiedene Farben nimmst du gleich 2–3 Schüsseln und färbst das Salz unterschiedlich ein. Später mischst du die Farben wieder zusammen – oder bildest in einem durchsichtigen Gefäß verschiedene Schichten.
  2. Beduften: Nun gibst du 10–15 Tropfen ätherisches Öl (aus der Apotheke, dem Reformhaus oder dem Internet) auf das Salz.
  3. Trocknen: Alles in einen luftdichten Behälter packen und das Gemisch ein paar Tage trocknen lassen.
  4. Nachölen: Anschließend noch einmal ein paar Tropfen Öl dazuträufeln – fertig! Wer möchte, mischt noch ein paar Blüten oder getrocknete Pflanzenteile des Dufts seiner Wahl dazu.
Infografik: Badesalz selber machen in vier Schritten
Badesalz selber machen – die vier Schritte

Duft-Tipp

Als ätherische Öle eignen sich z. B. Lavendel oder Rose – bei grüner Farbe auch Eukalyptus oder Minze. Welche Badezusätze es sonst noch gibt, liest du in meinem Badezusatz-Überblick.

Selbstgemachtes Badesalz in Schichten in Gläsern
In Schichten gefüllt wird das Badesalz zum Deko-Stück und Geschenk (KI-Visualisierung)

Badesalz mit Kindern selber machen

Da hier keine aggressiven Zusatzstoffe verwendet werden müssen, eignet sich das Ganze toll, um das Badesalz mit Kindern zu mischen. Allenfalls mit den Ölen solltest du aufpassen, dass diese nicht auf Schleimhäute oder in die Augen gelangen – insbesondere Öle wie Minze oder Eukalyptus können sehr brennen.

Lebensmittelfarben hingegen sind unbedenklich – wenn auch schwierig wieder aus dem Teppich herauszubekommen, wenn eine Flasche erst einmal den Weg auf den Boden gefunden hat.

Mein Fazit

Selbstgemachtes Badesalz ist das perfekte Einsteiger-DIY: günstig, kinderleicht und ein tolles Geschenk. Salz einfärben, beduften, trocknen lassen – und dein Aromabad wartet schon. Mit geschichteten Farben im Glas macht es sogar neben der Wanne eine gute Figur.

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Häufige Fragen

Welches Salz eignet sich für selbstgemachtes Badesalz?

Ganz normales grobkörniges Salz. Die Farbe kommt von Lebensmittelfarbe oder spezieller Seifenfarbe aus der Apotheke.

Wie lange muss das Badesalz trocknen?

Ein paar Tage im luftdichten Behälter – danach noch einmal ein paar Tropfen Öl dazugeben.

Ist das Basteln für Kinder geeignet?

Ja, es werden keine aggressiven Zusatzstoffe benötigt. Nur bei den ätherischen Ölen aufpassen: Minze und Eukalyptus brennen auf Schleimhäuten und in den Augen.

Über mich

Hallo, mein Name ist Stephan.
Ich blogge hier rund um das Thema Badewanne und freue mich über regen Austausch. Willkommen im wohl größten Fachblog zum Thema Badewanne.

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