Wer oft badet, muss auch dafür sorgen, dass die Wanne blitzt und blinkt und so schön weiß und strahlend bleibt wie gleich nach dem Einbau. Hier erfährst du, wie du deine Wanne richtig putzt.
Das Wichtigste vorweg: Nicht jede Wanne verträgt jedes Putzmittel – entscheidend ist das Material.
Material der Badewanne herausfinden
Zuallererst musst du herausfinden, aus welchem Material deine Wanne gefertigt ist: Acryl (Kunststoff) oder Emaille (Stahl). Das findest du entweder mit einem Magneten heraus oder durch Fühlen: Eine Acrylwanne fühlt sich warm an, klingt anders als eine Stahlwanne – und ist wesentlich kratzempfindlicher, wenn der Duschkopf mal wieder in die Wanne gefallen ist.

Acrylwannen reinigen
Eine Acrylwanne spülst du am besten nach dem Baden noch einmal mit heißem Wasser aus und trocknest sie mit einem Baumwollhandtuch ab. Da du nach der Wanne aber wahrscheinlich genau wie ich gemütlich auf dem Sofa liegst, bildet sich nach und nach ein kleiner Schmutzfilm, der die Wanne unansehnlich und stumpf aussehen lässt.
Dieser Schmutzfilm lässt sich wunderbar mit Zitronen- oder Orangenschalen entfernen. Wer zu lange wartet, hat es mit harten Schmutzrändern zu tun. Dann schnappst du dir einen weichen Schwamm oder am besten ein Mikrofasertuch und Acrylreiniger, Spüli, Schmierseife oder Bullrich-Salz und reinigst damit den sichtbaren Schmutz.

Vorsicht
Hände weg von Scheuermilch, zu harten Badreinigern und der rauen Seite des Schwamms! Sonst hast du danach lauter Kratzer in der Wanne, in denen sich noch mehr Schmutz halten kann. Ein praktischer Helfer ist übrigens das Wannentuch.
Meine 5 Reinigungs-Tipps
- Kalkablagerungen in der Wanne und im Abfluss wirst du mit Essigessenz oder Kalkreiniger Herr. Kurz einwirken lassen und abwischen.
- Klarspüler sorgt dafür, dass das Wasser an der Oberfläche abperlt – das erspart dir das Trocknen der Wanne nach dem Baden.
- Richtig hartem Schmutz rückst du mit einer Paste aus Wasser, Weinstein und Wasserstoffperoxid auf die Pelle.
- Den Abfluss reinigst du idealerweise mit Essig und etwas Backpulver – und achtest dabei auf deine Finger, sonst geht es dir wie dem Mann hier, dem die Feuerwehr helfen musste.
- Ecken und Armaturen kannst du mit einer alten Zahnbürste reinigen.

Emaillewannen reinigen
Mit Stahlwannen kannst du etwas robuster umgehen. Harte Säuren oder Schwämme mit zu rauen Oberflächen solltest du dennoch meiden. Im Handel gibt es spezielle Schleifpasten für Emaillewannen, ansonsten reichen Allesreiniger und ein weicher Schwamm. Falls du es mit Rost zu tun bekommst: Versuch es mit Borax und Essig.
Die Wanne wieder glänzend bekommen
Sieht die Wanne stumpf aus und glänzt nicht mehr, gibt es ein paar Tricks: Reib die Wanne zweimal im Monat mit Buttermilch oder Autopolitur ein (mit einem weichen Tuch) – und du kannst dich in deiner Badewanne spiegeln. Idealerweise reinigst du deine Wanne mit einer Mischung aus Salz, Buttermilch und Essig, dann bleibt sie dir glänzend erhalten.
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Whirlpool und Luftdüsen reinigen
Für den Whirlpool gibt es spezielle Reiniger, die du mit etwas Wasser in der Wanne einwirken lässt. Dadurch werden Keime und Bakterien vernichtet. Aber: Fenster auf und raus aus dem Badezimmer, während das einwirkt! Den Rest neben der Wanne, an den Armaturen und den Düsenausgängen rückst du mit einer alten Zahnbürste zu Leibe.
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Mein Fazit
Erst das Material bestimmen, dann putzen: Acryl will sanfte Pflege mit Mikrofasertuch und mildem Reiniger, Emaille verträgt mehr – und mit Buttermilch, Salz und Essig bringst du jede Wanne wieder zum Glänzen. Scheuermittel bleiben draußen!
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Häufige Fragen
Woran erkenne ich, ob meine Wanne aus Acryl oder Emaille ist?
Mit einem Magneten (haftet nur an Stahl/Emaille) oder durch Fühlen: Acryl fühlt sich warm an und klingt beim Klopfen anders als Stahl.
Was hilft gegen Kalk in der Badewanne?
Essigessenz oder Kalkreiniger – kurz einwirken lassen und abwischen.
Wie bekomme ich eine stumpfe Wanne wieder glänzend?
Zweimal im Monat mit Buttermilch oder Autopolitur einreiben, oder mit einer Mischung aus Salz, Buttermilch und Essig reinigen.

