Baden ist nicht gleich Baden – und Männer und Frauen gehen erstaunlich unterschiedlich an ihr Vollbad heran. Eine GfK-Studie der Initiative Blue Responsibility hat genauer hingeschaut, warum und wie wir Deutschen eigentlich baden.
Hinter der Studie steht eine Vereinigung aus 24 führenden Badherstellern, die es wirklich wissen wollten. Die Ergebnisse sind spannend – vor allem, wenn Du Dich fragst, ob Du eher der Entspannungs- oder der Beauty-Typ bist. Wie oft und wie lange Baden überhaupt guttut, habe ich Dir übrigens in einem eigenen Beitrag zusammengefasst.
Die GfK-Studie „Wie und warum baden die Deutschen?“
Die Initiative Blue Responsibility – eine Vereinigung aus 24 führenden Badherstellern – beauftragte eine GfK-Studie zum Thema, wie und warum die Deutschen baden. Das Ergebnis ist vielfältig und interessant.
Im Wesentlichen lässt sich festhalten, dass das Haushaltseinkommen sehr wohl einen Einfluss auf das Badeverhalten hat. Je mehr Verantwortung getragen und je mehr Einkommen erarbeitet wird, desto stärker dient die Badewanne der Entspannung. Einkommensschwächere „Bader“ widmen sich in der Wanne dagegen eher Beautyritualen.
So unterschiedlich baden Männer und Frauen
Auch der Unterschied zwischen den Geschlechtern ist deutlich: Während Frauen in der Wanne selten stillliegen und gern Verschönerungsmaßnahmen durchführen, sind Männer eher damit beschäftigt, Musik zu hören, zu lesen und zu entspannen. Beautyrituale sind bei Männern gerade einmal zu 11 % integriert.
| Aspekt | Frauen | Männer |
|---|---|---|
| Fokus in der Wanne | Beautyrituale & Verschönerung | Musik hören, lesen, entspannen |
| Beautyrituale | fester Bestandteil | nur rund 11 % |
| Ruhen | können selten einfach stillliegen | genießen das reine Entspannen |
| Hauptmotiv | Ruhe vom Alltag | Ruhe vom Alltag |

Beim eigentlichen Grund für ein Bad waren sich beide Geschlechter dann aber doch einig: Fast 90 % gaben an, dass sie einfach Ruhe vom turbulenten Familienleben und Alltag suchen.
Gut zu wissen
Egal ob Beauty oder Entspannung – wer regelmäßig badet, tut sich etwas Gutes. Welche Badezusätze es gibt und was zu Deinem Bade-Typ passt, findest Du im verlinkten Beitrag.
Einkommen und Badeverhalten
Ein spannendes Detail der Studie: Das Badeverhalten hängt auch am Geldbeutel. Wer mehr verdient und mehr Verantwortung trägt, nutzt das Bad vor allem, um abzuschalten. Wer weniger zur Verfügung hat, macht die Wanne stärker zum Ort für Pflege und Beauty. Ein schöner Beleg dafür, dass ein Vollbad viel mehr sein kann als nur Körperpflege.

Mein Fazit
Männer und Frauen baden unterschiedlich – die einen pflegen, die anderen entspannen. Am Ende zieht es aber fast alle aus demselben Grund in die Wanne: Ruhe vom Alltag. Und genau das macht das Vollbad für mich zu einem der ehrlichsten kleinen Luxusmomente überhaupt.
Häufige Fragen
Baden Männer und Frauen wirklich unterschiedlich?
Ja. Laut der GfK-Studie stehen bei Frauen Beautyrituale und Verschönerung im Vordergrund, während Männer eher Musik hören, lesen und entspannen. Nur rund 11 % der Männer widmen sich in der Wanne Beautyritualen.
Was ist der häufigste Grund für ein Bad?
Bei beiden Geschlechtern gleich: Fast 90 % baden, um Ruhe vom turbulenten Familienleben und Alltag zu finden.
Beeinflusst das Einkommen das Badeverhalten?
Ja. Menschen mit höherem Einkommen nutzen das Bad vor allem zur Entspannung, während einkommensschwächere Bader die Wanne stärker für Beautyrituale verwenden.

