Heute möchte ich meine Erfahrungen teilen, wie du ein schönes Schaumbad mit viel Schaum hinbekommst – und was das für das Badevergnügen nach sich zieht. Am Ende des Artikels gibt es auch einen Tipp für richtig, richtig gaaanz viel Schaum 😉
Falls du deinen Badeschaum lieber selbst anrührst: Eine Anleitung dafür findest du in meinem Beitrag Badezusatz selber machen.
Wie du möglichst viel Schaum in die Badewanne bekommst

Um viel Schaum in die Badewanne zu bekommen, braucht es erst einmal nicht viel. Schaumbäder kannst du im Handel kaufen – dafür eignet sich eigentlich alles, was man in größeren Flaschen in Drogeriemärkten als Mischung kaufen kann und was über reine Badeöle oder Pulver hinausgeht. Meiner Erfahrung nach macht alles Schaum, was man mit mehr als 250 ml kauft 😉
Im Prinzip reichen auch Seifenprodukte wie Duschgel und Shampoo. Allerdings wird der Schaum damit sehr grobporig, und du müsstest das Wasser schon mit einem Schneebesen auf Trab halten, um ordentlich Schaum zu bekommen. Hier findest du eine Anleitung, wie du dir aus Shampoo ein Schaumbad mit festem Schaum selber machen kannst.

Alternativ hilft Technik: eine Sprudelmatte zum Einlegen in die Badewanne. Dann solltest du allerdings eher wenig Schaumbad verwenden, sonst steht das ganze Badezimmer danach unter Schaum 😉 Wenn du Schaumbäder magst, kann sich so eine Anschaffung aber durchaus lohnen. Ich selbst habe einen eingebauten Whirlpool in der Badewanne – da spart man sich schon eine Menge Badezusatz, wenn es um Schaum geht. Meine Erfahrungen damit liest du im Beitrag über den Sprudeleffekt in der Badewanne.
Mein Tipp
Wem das alles zu blöd ist: Gib den Schaumbad-Badezusatz auf jeden Fall schon beim Einlassen des Wassers hinzu – so entsteht am meisten Schaum.


Nachteile von einem Schaumbad mit viel Schaum
So ein Schaumbad ist gut und schön, kann aber auch gehörig nerven, wenn man – wie ich hin und wieder – lange baden und dabei noch etwas machen möchte:
- Zeitschriften sind danach nicht mehr zu gebrauchen.
- Elektronische Geräte wie Tablets kommen mit dem feuchten Schaum in Berührung.
- Bei so etwas wie Körperhaarentfernung solltest du aufgrund eingeschränkter Sichtverhältnisse eher vorsichtig sein.
- Beim Aussteigen hängt dir der Schaum am ganzen Körper – wenn du nicht aufpasst, gibt das eine riesen Sauerei im Badezimmer 😉

Wie du gaaanz viel Schaum in die Wanne bekommst
Wer über die normalen Bordmittel hinausgeht, kann auch richtig viel Schaum in die Wanne bekommen – mit flüssigem Stickstoff. Flüssiger Stickstoff ist circa minus 190 Grad kalt. Wird er auf das heiße Wasser gegeben, verdampft er in wenigen Sekunden. Das entstehende Gas wirbelt das Wasser auf, und die darin enthaltenen Seifenanteile des Badeschaums sorgen für Milliarden kleiner Schaumblasen! Die gesamte Reaktion geht so schnell, dass man fast von einer kleinen Schaum-Explosion sprechen kann. Ich selbst habe es mich bisher noch nicht getraut 😉
Vorsicht
Flüssiger Stickstoff ist nichts zum Nachmachen im heimischen Badezimmer: Bei minus 190 Grad drohen Kälteverbrennungen, und in kleinen, schlecht belüfteten Räumen kann das verdampfende Gas den Sauerstoff verdrängen. Also: lieber staunen als ausprobieren.
Schaumbad mit viel Schaum „live“ als Video
Hier ein Video: „Schaum ohne Ende in einer Minute mit Whirlpool / Sprudelmatte“. Allerdings sind die Schaumblasen etwas groß 😉
Schaumbad kaufen oder selber machen?
Ein Schaumbad kannst du auch aus Duschgel und Salz selber herstellen – wie das geht, siehst du hier. Wer sein Schaumbad komplett von Grund auf selber herstellen möchte, findet hier eine Anleitung.
Beim Kauf gilt: Den Schaum bekommst du schon mit günstigen Schaumbädern hin. Je teurer es wird, desto besser sind in aller Regel die pflegenden Zusatzstoffe. Wenn du selber mal eins hergestellt hast, bekommst du ein Gefühl dafür, dass ein Schaumbad für 50 Cent so hochwertig wohl nicht sein kann 😉






Mein Fazit
Viel Schaum ist keine Zauberei: Schaumbad beim Einlassen zugeben, und wer es auf die Spitze treiben will, nutzt Whirlpool oder Sprudelmatte. Bedenke nur die Nebenwirkungen für Zeitschriften, Tablets und dein Badezimmer 😉
Häufige Fragen
Wann gebe ich das Schaumbad ins Wasser?
Am besten schon beim Einlassen des Wassers – der einlaufende Wasserstrahl schlägt den Zusatz richtig schaumig.
Bekomme ich auch mit Duschgel oder Shampoo Schaum in die Wanne?
Ja, im Prinzip reichen Seifenprodukte. Der Schaum wird allerdings sehr grobporig – du müsstest das Wasser mit einem Schneebesen auf Trab halten oder dir nach dieser Anleitung ein festes Schaumbad daraus machen.
Muss ein gutes Schaumbad teuer sein?
Für den Schaum selbst nicht – das schaffen auch günstige Produkte. Je teurer es wird, desto besser sind in aller Regel die pflegenden Zusatzstoffe.
Was bringt eine Sprudelmatte oder ein Whirlpool?
Beide wirbeln das Wasser auf und machen aus wenig Badezusatz viel Schaum. Dosiere den Zusatz dann eher sparsam, sonst steht das Badezimmer unter Schaum 😉

