Ein Schaumbad kannst du dir relativ leicht selber machen. Dabei kannst du entweder alle Zutaten von Grund auf selbst zusammenmischen – oder das Bausatzprinzip nutzen.
Hier kommen beide Wege: das schnelle Grundrezept und die Variante für feste Badepralinen und Badekugeln.
Schaumbad selber machen: das Grundrezept
Wer es ganz einfach haben möchte, braucht nur wenige Zutaten, um sich ein Schaumbad selber zu mischen:
- 1 Flasche Shampoo (unparfümiert, ein einfaches aus dem Drogeriemarkt)
- 200 ml Wasser
- 1/2 Teelöffel Salz
- Duftöl (bei Bedarf – 15 Tropfen)
Das Shampoo wird mit einem Schneebesen und dem Wasser vermischt, dazu kommt das Salz und – wenn alles schön duften soll – etwas Duftöl. Wenn du mehr Schaum haben willst, dann spar nicht am Salz! Am Ende kommt das Duftöl dazu und ab damit in eine gut verschlossene Flasche, damit die ätherischen Öle nicht verloren gehen.


Festes Schaumbad selber machen
Wer ein Schaumbad in Form von Badepralinen, Badeherzen oder Badekugeln mischen möchte, braucht folgende Zusatzstoffe:
- 150 g Sodium Lauryl Sulfoacetate (SLSA): ein anionisches Tensid, das einen stabilen Schaum bildet – am besten im Internet kaufen
- 150 g Natron (Supermarkt – Backzubehör)
- 35 g Milchpulver (Supermarkt)
- 30 g Zitronensäure (Supermarkt – Backzubehör)
- etwa 35 g Glycerin (Internet oder Apotheke)
- Duftöl und Dekoblüten nach Wahl
Rezept und weitere Infos zur Zubereitung findest du hier.
Weitere Informationen zum flüssigen Schaumbad
So ein Schaumbad kannst du auch komplett von Grund auf selber machen und selbst bestimmen, welche Pflegestoffe in dein Shampoo, Schaumbad oder deinen Badezusatz kommen. Wie das funktioniert, liest du in meinem Beitrag Badezusatz selber machen – Schaumbad und Badeöl.
Mehr Schaum gefällig?
Wer einfach nur viel Schaum in der Wanne haben möchte oder die Schaumbildung seines Schaumbads erhöhen will, findet hier ein paar Tipps.
Wer tiefgreifendere Literatur zu dem Thema sucht, dem kann ich dieses Buch empfehlen*.
Mein Fazit
Ein selbstgemachtes Schaumbad kostet nur ein paar Cent und fünf Minuten Zeit: Shampoo, Wasser, Salz, Duftöl – fertig. Wer Badepralinen verschenken will, greift zum SLSA-Rezept. Und das Beste: Du bestimmst selbst, was drinsteckt.
*Affiliate-Link: Kaufst du darüber ein, erhalte ich eine kleine Provision – für dich ändert sich am Preis nichts.
Häufige Fragen
Welche Zutaten brauche ich für ein selbstgemachtes Schaumbad?
Nur vier: eine Flasche unparfümiertes Shampoo, 200 ml Wasser, einen halben Teelöffel Salz und bei Bedarf 15 Tropfen Duftöl.
Wie bekomme ich mehr Schaum?
Spar nicht am Salz! Weitere Tipps findest du in meinem Beitrag zum Schaumbad mit viel Schaum.
Was ist SLSA?
Sodium Lauryl Sulfoacetate ist ein anionisches Tensid, das einen stabilen Schaum bildet – die Basis für feste Badepralinen und Badekugeln. Am besten kaufst du es online.

