Für Sparfüchse und für alle, die keinen Badezusatz auf Lager haben oder irgendwo zu Besuch sind, wo es keinen gibt: Eine Packung Tee ist meistens im Haus.
Wer sich also selber in heißem Wasser aufbrühen möchte – nur zu! Der Duft sollte ja da sein. Auf Pflegestoffe wirst Du allerdings wohl verzichten müssen. Welche richtigen Badezusätze es sonst noch gibt, liest Du in meiner Übersicht Welche Badezusätze gibt es?
Welche Teesorten eignen sich?
Prinzipiell eignen sich alle Teesorten. Es ist reine Geschmacksfrage, ob Du Dich im schwarzen Tee baden möchtest – ein Kamillenteebad ist da wahrscheinlich angenehmer.
Allerdings solltest Du darauf achten, dass es keine Teesorten sind, deren Farbstoffe oder Blütenstücke sich dermaßen fest in der Badewanne festsetzen, dass Du länger mit dem Putzen beschäftigt bist als mit dem Baden.
Gut zu wissen
Es sollten unbedingt geschlossene Teebeutel oder Ähnliches sein – keinen losen Tee in die Wanne 😉

Wie viele Teebeutel verwendet man?
Glaubt man Internetratgebern, sollten 3–4 Teebeutel reichen. Dazu kannst Du noch ein paar Tropfen ätherische Öle geben. Wer keine Teebeutel hat, sollte unbedingt einen passenden Ersatz verwenden.
- 3–4 geschlossene Teebeutel auswählen – eine Sorte, die nicht abfärbt oder krümelt.
- Den Badetee am besten erst mit heißem Wasser überbrühen.
- Ein paar Tropfen ätherische Öle dazugeben – bei trockener Haut auch ein wenig Pflanzenöl.
- Den Sud in die Wanne gießen und einsteigen.

Meine Erfahrungen mit Badetee
Meine Erfahrungen mit Tee in der Badewanne sind eher verhalten. Ein paar Teebeutel in die Wanne geschmissen und gehofft, dass sich wenigstens das Wasser verfärbt – bei meinem „Hüttentraum Winterzauber“ war das schon einmal nicht der Fall.
Vorher geschwind recherchiert, dass drei Teebeutel das Mittel der Wahl sind, muss ich sagen: Ich hätte eher 20 nehmen sollen, um einen nennenswerten Effekt zu spüren. Netterweise lösen sich Teebeutel nach einiger Zeit auch noch im Wasser auf. (Oder es lag daran, dass ich ständig dran rumgedrückt hatte, um doch noch etwas Farbe herauszudrücken.)

Nach dem Bad war die Badewanne voller kleiner Stückchen, und an meiner Haut fanden sich diverse Fragmente von Orangenschalen und Teeblättern. Ganz ehrlich: Ich will Schaum in der Wanne haben und keine Teebrocken. Irgendwer andere Erfahrungen gemacht? Wie Du richtig viel Schaum in die Wanne bekommst, zeige ich Dir übrigens hier: Schaumbad mit viel Schaum machen.
Mein Fazit
Das Teebad ist eine nette Notlösung, aber kein Ersatz für einen richtigen Badezusatz. Der Duft ist da, Pflegestoffe und Schaum fehlen – und je nach Teesorte putzt Du hinterher länger, als Du gebadet hast.
Wer nach diesem Bericht dennoch bei Badetee zuschlagen möchte – hier entlang:
Häufige Fragen
Welcher Tee eignet sich fürs Teebad?
Prinzipiell alle Teesorten – ein Kamillenteebad ist angenehmer als schwarzer Tee. Wichtig: geschlossene Teebeutel verwenden und Sorten meiden, deren Farbstoffe oder Blütenstücke sich in der Wanne festsetzen.
Wie viele Teebeutel brauche ich für ein Teebad?
Internetratgeber empfehlen 3–4 Teebeutel. Nach meiner Erfahrung braucht es für einen spürbaren Effekt aber deutlich mehr – gefühlt eher 20.
Pflegt ein Teebad die Haut?
Kaum – auf Pflegestoffe musst Du beim Teebad verzichten. Bei trockener Haut kannst Du etwas Pflanzenöl mit in den Sud geben.
