Badezusätze gibt es in verschiedenen Farben, Formen und Konsistenzen. Besonders schön als Geschenk: Badeschokolade – ein pflegender Badezusatz auf Basis von Kakaobutter, der zum Anbeißen lecker aussieht.
Was dahintersteckt, wie du Badeschokolade selber machst und worauf du beim Kauf achten solltest, liest du hier.
Was ist Badeschokolade?
Badeschokolade kennt man oft in Form von Badepralinen oder Bade-Cupcakes. Hergestellt wird sie auf Grundlage von Kakaobutter, Sheabutter, Buttermilch und weiteren Zusätzen. Im Wasser schmilzt die Butter und pflegt dabei die Haut. Zu kaufen gibt es Badeschokolade in verschiedenen Sorten und Formen – von Mandelduft bis Rosentraum. Wer die Muße hat, stellt sich den Badezusatz aber lieber selber her.

Rezept: Badeschokolade selber machen
Für eine Tafel Badeschokolade brauchst du folgende Zutaten:
| Zutat | Menge |
|---|---|
| Natron | 50 g |
| Kakaobutter | 50 g |
| Milchpulver | 10 g |
| Mangobutter | 10 g |
| Sheabutter | 5 g |
| Mulsifan (PEG-basierter Emulgator) | 7 g |
| Duft | nach Wunsch |

Eine schöne Schritt-für-Schritt-Anleitung, wie du die Badeschokolade daraus herstellst, findest du bei naturseife-und-kosmetik.de. Wenn dir das DIY-Fieber gepackt hat: Auch Badekugeln kannst du einfach selber machen.
Vorteile & worauf du achten solltest
Ein Vorteil von Badeschokolade: Der Wirkstoff Theobromin aus der Kakaobohne kann wohl auch über die Haut im heißen Wasser aufgenommen werden. Auf jeden Fall sieht der Badezusatz zum Anbeißen lecker aus und macht sich wunderbar als Deko neben der Badewanne.
Aufpassen bei krümeligen Zutaten
Achte beim Kauf – oder wenn du die Badeschokolade selber herstellst – darauf, dass keine zu krümeligen Zutaten wie Rosenblätter in der Masse stecken. Sonst hast du nach dem Bad viel zu viel zu putzen und die ganze Entspannung ist wieder weg. Wie das Saubermachen am schnellsten geht, steht im Beitrag Badewanne putzen.
Beachte außerdem, dass sich solche Badezusätze nicht ewig halten: Sie stauben ein, können bei zu viel Feuchtigkeit schnell von ihrem schönen Aussehen abweichen, und die ätherischen Öle verflüchtigen sich nach einiger Zeit bei Kontakt mit Sauerstoff.
Mein Fazit
Badeschokolade ist ein pflegender Badezusatz und ein tolles Geschenk – hübsch anzusehen, gut duftend und mit etwas Muße sogar selbst gemacht. Nur zu lange aufheben solltest du sie nicht.
Häufige Fragen
Woraus besteht Badeschokolade?
Die Grundlage bilden Kakaobutter, Sheabutter, Buttermilch bzw. Milchpulver und weitere Zusätze wie Natron, Emulgator und Duftstoffe – mit echter Schokolade zum Essen hat sie also nur die Optik gemeinsam.
Kann man Badeschokolade selber machen?
Ja – mit Natron, Kakaobutter, Milchpulver, Mangobutter, Sheabutter, einem Emulgator und Duft nach Wunsch. Das Mengenverhältnis findest du in der Rezept-Tabelle weiter oben.
Wie lange hält sich Badeschokolade?
Nicht ewig: Sie staubt ein, leidet unter Feuchtigkeit und die ätherischen Öle verflüchtigen sich mit der Zeit bei Kontakt mit Sauerstoff. Am besten zeitnah verbrauchen.

